Knauer GmbH erhält Staatsehrenpreis für vorbildliche Ausbildung im Garten- und Landschaftsbau

München: Mit dem neuen Staatsehrenpreis für vorbildliche Ausbildung im Garten- und Landschaftsbau würdigt das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (StMELF) die außergewöhnlichen Leistungen von Betrieben, die angehende Landschaftsgärtnerinnen und Landschaftsgärtner ausbilden. Die Preisverleihung an die 30 Privatunternehmen und Kommunen erfolgte am 20. Mai 2019 in München durch Staatsministerin Michaela Kaniber und Gerhard Zäh, Präsident des Verbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Bayern e.V. (VGL Bayern).

 Insgesamt wurden 26 Unternehmen des Garten- und Landschaftsbaus (GaLaBau) und vier Stadtgartenämter beziehungsweise städtische Einrichtungen aus allen sieben Regierungsbezirken Bayerns ausgezeichnet. Preisträger ist auch die Knauer GmbH aus Pleinfeld. „Wir sind überaus glücklich über den Staatsehrenpreis, denn er ist die Anerkennung unserer jahrelangen, intensiven Bemühungen in der Ausbildung unserer Azubis. Der Preis ist aber zugleich auch Ansporn für die Zukunft, weiter in die betriebliche Ausbildung zu investieren“, freut sich Geschäftsführer Armin Knauer.

„Mit Ihren beispielhaften Konzepten setzen Ihre Betriebe hohe Maßstäbe in der Ausbildung junger Menschen und legen damit den Grundstein für die Weiterentwicklung der ganzen Branche“, betonte Landwirtschaftsministerin Kaniber in ihrer Rede anlässlich der Preisverleihung in München. „Die derzeit dynamische Entwicklung im GaLaBau wird auf Dauer nur anhalten, wenn es gelingt, weiterhin genügend Berufsnachwuchs zu gewinnen und ihn bestmöglich auszubilden. Ein vorbildlicher Ausbildungsbetrieb ist und bleibt ein wichtiger Wegbereiter für junge Frauen und Männer beim Start in das Berufsleben“, ergänzte Gerhard Zäh, Präsident des VGL Bayern.

Nach Angaben des VGL Bayern wurden 2018 im Freistaat 535 neue Ausbildungsverhältnisse abgeschlossen – gegenüber 504 in 2017. Insgesamt befanden sich 1.374 angehende Landschaftsgärtner/-innen zum Stichtag 31. Dezember 2018 in Ausbildung. Ein Jahr zuvor waren es noch 1.311 laufende Ausbildungsverhältnisse. Damit erfreut sich die Branche weiterhin steigender Azubi-Zahlen im Trendberuf Gärtner/-in der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau und stemmt sich erfolgreich gegen die Tendenz allgemein abnehmender Ausbildungsabschlüsse.

Angekündigt wurde der neue Staatsehrenpreis im September 2018, im Rahmen der Eröffnung der internationalen GaLaBau-Fachmesse in Nürnberg. Dem schloss sich eine zweimonatige Bewerbungsphase anhand eines strukturierten Fragebogens an. Zur Teilnahme eingeladen waren alle staatlich anerkannten bayerischen GaLaBau-Ausbildungsbetriebe mit einem geprüften Ausbilder und die zum Bewerbungszeitpunkt auch tatsächlich ausbildeten. Die Mitgliedschaft in einem berufsständischen Verband war keine Teilnahmevoraussetzung.

Die eingereichten Bewerbungen um den Staatsehrenpreis wurden zunächst durch das Gartenbauzentrum Bayern Nord am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Kitzingen, einer Verwaltungsbehörde des bayerischen Landwirtschaftsministeriums, auf Vollständigkeit geprüft. In einem mehrstufigen Evaluierungsprozess wertete anschließend eine 15-köpfige Expertenkommission die Unterlagen nach 35 Bewertungskriterien und einem vorab festgelegten Punkteschlüssel aus. Überprüft wurden die Bewerber insbesondere auf die Existenz eines Ausbildungskonzepts, die Durchführung der Ausbildung sowie die Bereitstellung zusätzlicher Angebote und betrieblicher Leistungen für die Azubis. Auch die Aktivitäten rund um die Nachwuchswerbung und das außerbetriebliche Engagement, beispielsweise die Mitwirkung in Prüfungsausschüssen des Gartenbaus und externe Referententätigkeiten, sowie regelmäßige Fortbildungen der Ausbilder wurden ausgewertet. Für qualitätssichernde Maßnahmen führte die Kommission außerdem stichprobenhafte Besichtigungen der teilnehmenden Betriebe durch.

Der Staatsehrenpreis für vorbildliche Ausbildung im Garten- und Landschaftsbau ist mit einer Jahreszahl versehen. Die Auszeichnung darf in Verbindung mit diesem Prämierungsdatum durch den Betriebsinhaber für eigene Marketing- und Werbezwecke verwendet werden. Betriebe, die nicht ausgezeichnet wurden oder die sich bisher nicht beteiligten, haben die Möglichkeit, am nächsten Bewerbungsverfahren teilzunehmen, das am 1. Oktober startet und zum 30. November 2019 endet.

15-jährige Betriebszugehörigkeit

Unser Mitarbeiter Manfred Schertel, der in unserem Betrieb als Vorarbeiter tätig ist, wurde nun für seine 15-jährige Betriebszugehörigkeit ausgezeichnet. Herzlichen Glückwunsch!

Freisprechungsfeier für Gärtner-Azubis: Unser Auszubildender besteht mit Auszeichnung!

Nürnberg: 68 Mittelfranken haben ihre Ausbildung im Beruf Gärtner/in erfolgreich beendet. Auf der Abschlussfeier am 26. Juli 2018 im Gwächshaus Jäger in Nürnberg wurden sie durch die Freisprechung von Gerhard Zäh, Präsident des Verbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Bayern (VGL Bayern), offiziell als vollwertiges Mitglied von ihren jeweiligen Berufsständen aufgenommen.

Mit dem Ende der dreijährigen Ausbildung und dem Bestehen der Prüfungen haben die jungen Frauen und Männer ihr Ziel erreicht: den qualifizierten Berufsabschluss mit umfangreichem Fachwissen und exzellentem handwerklichen Können. Damit eröffnen sich für die Fachkräfte sehr gute und vielfältige Berufsaussichten. Denn die Experten der Grünen Branche sind in unserer Gesellschaft mit ihren zunehmenden Ansprüchen an Nachhaltigkeit und Umweltschutz sowie einem steigenden Bedürfnis an Erholung im Freien mehr denn je gefragt. Von den insgesamt 68 erfolgreichen Absolventen entfallen 38 auf die Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau (GaLaBau), 22 auf den Zierpflanzenbau, sechs auf den Gemüsebau und zwei auf die Staudengärtnerei.

Höhepunkte der Feierlichkeiten waren die Übergabe der Urkunden und die Freisprechung der frisch gebackenen Fachkräfte durch Gerhard Zäh mit den Worten: „Nach alter Tradition und im Auftrage der gärtnerischen Berufsstände spreche ich Sie frei, frei von den Jahren Ihrer Ausbildung. Ich beglückwünsche Sie und begrüße Sie in unseren Reihen als Gärtnerinnen und Gärtner in den jeweiligen Fachrichtungen.“ Außerdem freuten sich mehrere Prüfungsbeste über eine besondere Anerkennung für ihre hervorragenden Ergebnisse. Unter anderem erzielten die Landschaftsgärtner Alexander Wagner, Jung Garten- und Landschaftsbau in Schwabach, Bastian Burger, Knauer GmbH in Pleinfeld, und Erik Hans Ranger, Gustav Biedenbacher GmbH Garten- und Landschaftsbau in Kammerstein, die besten Abschlüsse in der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau. Der VGL Bayern honorierte die Leistungen mit einer Auszeichnung sowie einer Profigartenschere.

Landwirtschaftsdirektor Josef Hofbauer, Leiter des Gartenbauzentrums Bayern Mitte am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Fürth, begrüßte die rund 200 Gäste zur Freisprechungsfeier. Insbesondere sprach er allen Unternehmern seinen Dank aus, die ihre Betriebe zur Durchführung der Abschlussprüfung zur Verfügung stellen und somit einen praxisorientierten Ablauf gewährleisten.
„Darüber hinaus tragen die ehrenamtlichen Prüfungsmeister erheblich zum Gelingen der Prüfungen bei – trotz erheblichem organisatorischen und zeitlichen Aufwand“, ergänzte Hofbauer.

Daraufhin richtete Roland Albert, Präsident des Bayerischen Gärtnerei-Verbandes, einige Grußworte an die anwesenden Absolventen: „Ohne Sie, meine lieben Gärtnerinnen und Gärtner, gäbe es keine Zukunft in unserer Branche. Ihre Ausbildung sichert die weitere Entwicklung der Fachbetriebe. Wie kaum ein anderer Mensch nimmt der Gärtner am Leben der Menschen teil. Sie werden Gärten planen und gestalten, die Natur pflegen, den Blumenschmuck für Balkon und Terrasse produzieren und mit Gemüse den Ernährungsplan der Kunden auf eine gesunde Basis stellen.“

Anschließend würdigte der mittelfränkische Bezirkstagspräsident, Richard Bartsch, die Leistungen der Fachkräfte: „In Ihrer Ausbildung gab es sicherlich Phasen mit einem Auf und Ab. Aber, die Berufsschule, der Ausbildungsbetrieb und nicht zuletzt Ihr persönliches Umfeld haben Ihnen dabei geholfen, am eingeschlagenen Weg festzuhalten. Den verdienten Lohn empfangen Sie heute. Heute ist Ihr Tag!“ Einen Blick hinter die Kulissen warfen Armin Knauer, Regionalvorsitzender Mittelfranken im VGL Bayern, Johannes Höfler, Vorsitzender des Gemüseerzeugerverbandes Knoblauchsland, und Horst Altmann, Vorsitzender der Gartenbaugruppe Schwabach-Roth. Schwungvoll begleitet wurde die Freisprechungsfeier durch den Kabarettisten Christoph Maul und die musikalische Umrahmung von Herbert Kuch.

Foto (Jochen Henning, VGL Bayern) v.r.n.l: Armin Knauer, Regionalvorsitzender Mittelfranken im VGL Bayern, und Gerhard Zäh, Präsident des VGL Bayern, bei der Auszeichnung der drei besten Landschaftsgärtner, Erik Hans Ranger, Bastian Burger und Alexander Wagner, zusammen mit Josef Hofbauer, Leiter des Gartenbauzentrums Bayern Mitte am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Fürth.

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